Raucherfuß behandeln

Verdacht auf einen Raucherfuß? Das solltest Du tun

Wer über viele Jahre hinweg dauerhaft raucht, fügt Körper und Organismus viel Schaden zu. Vom Rauchen kriegst Du nicht nur die typischen Raucherzähne. Es begünstigt auch das Risiko, einen Raucherfuß zu bekommen. Das ist der umgangssprachliche Ausdruck für die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK). Studien haben gezeigt, dass diese Erkrankung zu den beiden häufigsten Raucher-Krankheiten gehört. Hier erfährst Du, wie die Symptome aussehen und was Du tun kannst, wenn bei Dir welche auftreten.

Raucherfuß: Erste Anzeichen

Zu Beginn wirst Du wahrscheinlich noch Beschwerden frei sein. Dein Arzt könnte aber bei einer Routine-Untersuchung schon eine Engstelle in den Beinen erkennen. Bleibt diese unbemerkt und es wird nichts unternommen, geht es mit ständig kalten Füßen weiter. Später schmerzen sie nach 200 Meter laufen. Du musst stehenbleiben oder Dich irgendwo hinsetzen. Der Schmerz vergeht und Du gehst weiter, bis er wiederkommt. Irgendwann bringt auch das Ausruhen nichts mehr. Die Schmerzen bleiben. Sogar wenn Du im Bett liegst.

PAVK kann verschiedene Stellen heimsuchen. Bei einigen Rauchern beschränkt sich das Krankheitsbild auf die Füße und den Unterschenkel-Bereich. Doch bei den meisten sitzt der Teufel in der Kniekehle und den Oberschenkeln.

Rauchen kann zum Raucherfuß führen

Wie Du schlimmeres verhindern kannst

Wenn´s auch schwerfällt: Das beste und einzige Mittel ist, mit dem Rauchen aufzuhören. Denn sprichst Du der Zigarette weiter zu, werden sich die Symptome verschlimmern. Trennst Du Dich aber dauerhaft von ihr, kannst Du eine Grenze ziehen. Den Anfang machst Du am Besten mit einer kleinen Prüfung.

Brauchst Du wirklich eine Zigarette, wenn Du einer Tätigkeit oder einem Hobby nachgehst?

Denk darüber nach, Ob Dein Leben abwechslungsreich genug ist. Denn gerade am Anfang einer Entwöhnungstherapie wird Dich lange Weile immer wieder zum Rauchen verleiten.

Versuche, Dein Leben neu zu organisieren. Stelle Dir auch die Frage, ob Du Dich richtig ernährst. Steht auf Deinem Speiseplan viel Obst und Gemüse? Isst Du Fisch und Vollkornprodukte? Dann führst Du Deinem Körper ausreichend Vitamine, Mineralien, Omega 3 Fettsäuren und sekundäre Pflanzenstoffe zu. Du ernährst Dich gesund.

Gehört Ausdauersport wie Radfahren, Joggen oder schwimmen zu Deinen Freizeit-Aktivitäten? Gehst Du wenigstens eine halbe Stunde täglich an der frischen Luft spazieren? Dann tust Du alles, um Dein Immunsystem nachhaltig zu stärken.

Ist eher viel Fleisch, Wurst und Fastfood Dein Ding, solltest Du Deinen Ernährungsplan umstellen. Liegst Du lieber auf der Couch vor dem Fernseher oder vertreibst Dir die Zeit mit Computerspielen? Dann solltest Du an Dir arbeiten und aktiver werden. Denn eine derartige Lebensweise führt zu Übergewicht und begünstigt eine Arteriosklerose. Daraus entwickelt sich dann der besagte Raucherfuß. Änderst Du Deinen Lebens Steel nicht, wird er schlimmer.

Raucherfuß Behandlung

Fortgeschrittenes Stadium: Unbedingt zum Arzt gehen!

Vorsicht bei anhaltenden Schmerzen! Wenn Du nichts dagegen unternimmst, kann das gefährlich werden. Erst hilft Ruhe; später nicht mehr. Achtung! Auch eine bläuliche Verfärbung kann das Anzeichen eines Raucherfußes sein. Ebenso schlecht heilende Hautstellen oder eine Wölbung Deiner Fußnägel.

Zeigst Du das rechtzeitig Deinem Arzt, kann er die Krankheit noch mit Medikamenten in den Griff bekommen. Zögerst Du zu lange, steht womöglich eine OP an. Die letzte Rettung und schlimmste Konsequenz könnte schließlich eine Amputation sein.

Fazit:

Raucher riskieren ihre Gesundheit. Zu den häufigsten Krankheiten gehört ein Raucherfuß. Doch durch eine gesündere Lebensweise ist es möglich, den Risikofaktor zu minimieren. Im Beginn Stadium kann der Arzt noch helfen, schlimme Folgen zu vermeiden. Wichtig ist nur, erste Anzeichen der Krankheit nicht zu übersehen und sofort zu handeln.

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Oliver Sankt - Autor