Wirksame Mittel gegen Raucherhusten – Symptome effektiv bekämpfen

Chronischer Reizhusten in Verbindung mit dunklem Schleim, der vor allem morgens auftritt ist symptomatisch für den umgangssprachlich bezeichneten Raucherhusten. Bei langjährigem, starken Tabakkonsum kann es neben dem Raucherfuß auch zu entzündlichen Erkrankungen der Atemwege kommen. Hunderte Giftstoffe werden mittels Tabakrauch inhaliert und setzen sich in dem feinen Lungengewebe fest. Der Körper versucht nun verständlicherweise, sich so schnell wie möglich von den toxischen Fremdeinflüssen zu befreien. Dadurch bildet er vermehrt Schleim, um sich der Eindringlinge zu entledigen.

Es kommt zu Reizhusten mit Auswurf

Der beschriebene Prozess dauert solange an, bis keine weiteren Giftstoffe mehr in die Lungen befördert werden. Auch Passivrauchen oder Feinstaub Belastung sind für die Belastung der Lungen verantwortlich. Wer zusätzlich zum Zigarettenkonsum noch in einer schadstoffbelasteten Großstadt lebt, der tut seinen Lungen keinen Gefallen. Die sicherste Behandlung des Raucherhustens erfolgt in erster Linie, indem das Rauchen eingestellt wird. Der Umstieg auf E Zigaretten kann jedoch als Übergangslösung den Raucherhusten lindern, da hierbei deutlich weniger toxische Stoffe in den Körper gelangen.

Was ist Raucherhusten?

Der Begriff Raucherhusten stellt medizinisch gesehen kein eigenes Krankheitsbild dar, sondern wird in der Umgangssprache für die Bezeichnung der typischen Symptome des Raucherhustens verwendet. Bei erhöhtem Konsum von Tabakwaren tritt bei rund einem Drittel der Konsumenten chronischer Husten vor allem in den Morgenstunden auf. Hierbei wird von den Betroffenen Schleim in den Farben von Braun bis Schwarz abgehustet. Dieser morgendliche Reizhusten in Verbindung mit dunklem Auswurf ist eine typische Reaktion der Lunge, die sich somit von Schadstoffen befreien will. Die giftigen Schadstoffe beim Konsum von Tabak schwächen das Herz-Kreislauf-System und bewirken Entzündungen im Lungengewebe.

So erkennst Du einen Raucherhusten

Bei übermäßigem und langjährigen Zigarettenkonsum kommt es im Laufe der Zeit zu Folgen wie Entzündungen in der Lunge und vermehrter Schleimbildung. Der Prozess verläuft schleichend. Erste Anzeichen für einen Raucherhusten sind Kurzatmigkeit und Reizhusten bei Anstrengungen. Wenn Du also schon nach kurzer Zeit aus der Puste kommst, solltest Du deinen Tabakkonsum deutlich reduzieren oder einstellen. Ist der Raucherhusten bereits chronisch, spricht man von COPD (chronic obstructive pulmonary disease) was soviel heißt wie chronische Lungenerkrankung.

Diese Symptome sind bei Raucherhusten zu verzeichnen

Durch die vermehrte Schleimbildung in den Bronchien versucht die Lunge, sich von angesammelten Schadstoffen zu befreien. Dieser gebildete Schleim wird durch das Auslösen eines Hustenreizes und dem daraus folgenden Abhusten nach Außen befördert. Dauert die Belastung dauerhaft an, tritt der Reizhusten dementsprechend vermehrt auf. Der sogenannte Raucherhusten tritt in Verbindung mit dunklem und zähflüssigem Auswurf einher. In der frühen Phase ist die Farbe des Schleims allerdings noch weiß bis gelblich und verfärbt sich im weiteren Verlauf dunkler. Da sich die Flimmerhärchen der Lunge nachts mit dem Abtransport des vermehrten Schleims beschäftigen, tritt der Raucherhusten morgens besonders intensiv auf. Tritt diese Form von Husten über einen längeren Zeitraum auf, entwickelt sich ein chronischer Raucherhusten oder eine Bronchitis. Das kann zu irreversiblen Schäden des Lungengewebes führen und die dauerhafte Einnahme von Medikamenten erfordern.

Was tun gegen Raucherhusten?

Der Raucherhusten geht nicht von selbst weg, solange du weiterhin Giftstoffe in Form von Zigarettenrauch inhalierst. Was ist zu tun, um den lästigen Husten zu bekämpfen? Du kannst den Raucherhusten am Besten damit wegbekommen, indem Du auf die tägliche Inhalation toxischer Stoffe in Form von Zigaretten und anderen Tabakwaren verzichtest. Die chronische Lungenerkrankung wird je nach Stadium mit synthetischen Schleimlösern, Brochodilatatoren, Corticosteroiden, Sauerstofftherapien bis hin zu operativen Eingriffen behandelt. Diese medikamentösen Mittel gegen Raucherhusten sind in der Regel nicht frei von Nebenwirkung und stellen daher eine zusätzliche Belastung für den Körper dar.

So kannst Du Raucherhusten mit Hausmitteln loswerden

Hausmittel oder Medikamente aus der Homöopathie zum Schleim lösen sind als alternative Behandlung geeignet. Was hilft sind zum Beispiel pflanzliche Schleimlöser wie Spitzwegerich, Efeu, Primel oder Thymian. Die Heilkräuter kannst Du entweder inhalieren oder als Tee einnehmen. In der Homöopathie gibt es Mittel, die das Rauchverlangen abschwächen und die Lunge bei der Regeneration unterstützen. Beispielsweise soll Hafer die ideale Pflanze sein, um bei der Rauchentwöhnung zu helfen. Weiterhin solltest Du nach der Rauchentwöhnung eine Mineralstoff- und Vitaminreiche Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten bevorzugen, um den Entgiftungsprozess deines Körpers zu unterstützen.

This post is also available in: English (Englisch)

Oliver Sankt - Autor