Ich schaffe es nicht mit dem Rauchen aufzuhören

Und wieder stehst Du im Supermarkt und kaufst Dir wieder eine dieser Packungen mit den hässlichen Bildchen. Vielleicht kennst Du dieses Problem auch. In Deutschland geht es vielen Menschen so. 44% aller Raucher wollen damit aufhören.

Wie schaffst Du es endlich?

Führe Dir zuerst die Fakten vor Augen: Rauchen steigert das Krebsrisiko. Außerdem besteht die erhöhte Gefahr, irgendwann im Rollstuhl zu landen. Vermutlich hast Du diese Horrorszenarien alle schon durchdacht. Aber überlege: Die Bildchen auf den Zigarettenschachteln spiegeln die Realität wieder.

Würdest Du Geld anzünden?

Eine weitere Frage, die Du Dir stellen solltest: Ist es Dir wirklich wert, so viel Geld zu verrauchen? Eine Schachtel Zigaretten kostet am Automaten etwa 7€. Über 20% der deutschen Raucher konsumieren eine Schachtel Zigaretten pro Tag. Im Jahr sind das dann 1.548€. Selbst wenn Du nur eine halbe Schachtel pro Tag rauchst, ist das eine Menge Geld. Willst Du das wirklich verbrennen?

Der erste Schritt fürs Aufhören, ist, dass Du Dich psychisch darauf einstellst.

Du musst verstehen, dass es übel für Deinen Geldbeutel und vor allem schlecht für Deinen Körper ist. Erst, wenn Dein Verstand wirklich eingesehen hat, dass es falsch ist zu rauchen, kannst Du versuchen damit aufzuhören.

Du musst Pläne schmieden

Plötzlich aufhören ist nicht leicht. Aber wenn der Vorsatz gefasst ist, lege Dir einen Plan zurecht. Überlege Dir einen Tag in naher Zukunft, ab dem Du nikotinfrei leben willst. Dann entfernst Du alles aus Deiner Umgebung, was Du mit dem Rauchen assoziierst.

Wenn diese Punkte erfüllt sind, solltest Du Dir Beschäftigungen suchen.

Beginne mit Sport oder gestalte etwas Kreatives. Deiner Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, solange Du Dich damit ablenkst. Gönne Dir gesunde Snacks oder kaue einen zuckerfreien Kaugummi, wenn Du eigentlich rauchen willst. Wenn Du eine Nikotinfreie Zeit durchhältst, belohne Dich selbst.

Es gibt Hilfen und Hilfsmittel

Aber auch wenn Du verstanden hast, wie dumm es ist, zu rauchen, kann es trotzdem sein, dass Du nicht aufhören kannst. Du bist nicht alleine. Viele haben dieses Problem und es ist kein Zeichen von Schwäche, es zuzugeben.

Im Gegenteil: Der Vorsatz, mit dem Rauchen aufhören zu wollen, hat höchsten Respekt verdient.

Wenn Du Hilfe brauchst, zögere nicht, sie in Anspruch zu nehmen.

Es existieren einige Nikotinpräparate, die Entzugserscheinungen des Körpers lindern. Hierbei sind es Nikotinpflaster oder Nikotinkaugummis besonders zu erwähnen. Weiterhin gibt es verschreibungspflichtige Medikamente, wie Bupropion, mit denen sehr gute Erfolge erzielt werden. Diese müssen allerdings von einem Arzt verschrieben werden.

Als Alternativen zu medikamentösen Hilfen bei der Rauchentwöhnung gibt es auch noch beispielsweise Hypnose- oder andere Therapieformen. Wenn Du die Argumente zusammenfasst, kannst Du nur gewinnen, wenn Du mit dem rauchen aufhörst.

Lasse Dich nicht entmutigen. Du wirst es schaffen, eine Menge an Geld sparen und dich deutlich gesünder fühlen.

Oliver Sankt - Autor