Wann hören die Depressionen nach dem Rauchstopp auf?

Die härtesten Wochen sind schon mal hinter dir, aber wann endet die depressive Stimmung nach dem Rauchstopp? Die Phase der Entzugserscheinungen ist generell passé und auch deine Ausdauer kehrt langsam zurück. Wer jetzt seit 6 Wochen Nichtraucher ist, also keine Zigarette mehr geraucht hat, der kann sich schon mal voller Stolz selbst auf die Schulter klopfen, denn die schwierigste Zeit liegt hinter dir.

Was aber tun, wenn man in ein Loch fällt, wenn es unheimlich stressig ist bei der Arbeit oder im privaten Ärger ansteht und du mit Depressionen nach dem Rauchstopp kämpfst? Wäre jetzt eine Zigarette eine alternative? Nein, ist sie nicht. Das Rauchen und der Ärger darüber, dass man nicht stark genug war, sich selbst mit den Depressionen auseinander zu setzen zieht dich nach der Zigarette nur noch mehr runter.

Besser ist es, den Kopf mal auszuschalten und ein bisschen spazieren zu gehen. Oder geh zum Sport und power deinen Frust dort ordentlich aus. Das bringt dir neuen Schwung und die depressive Phase wird durch das körperliche Auspowern zur Nebensache.

Raus aus der Übellaunigkeit

Man muss kein Prophet sein um zu wissen, dass die Abstinenz vom Rauchen manchmal aufs Gemüt schlägt, daher sollte man dieser Phase schon mal vorbeugen und etwas für sich tun. Nach 6 Wochen des Nichtrauchens kann man sich schon mal belohnen. Belohnen für das Geld, das man gespart hat, für die Gesundheit, die man schont, für die Haut, die jetzt schon viel rosiger und frischer aus und für die Ausdauer, die man jetzt schon nach dem Treppensteigen bemerkt. Daher könnte als Belohnung die Freude auf ein Wellnessurlaub winken oder ein neues Fahrrad, um die neugewonnene Fitness beizubehalten. Nach 6 Wochen des nicht Rauchens kann auch schon mal wieder ein Bier oder ein Sekt getrunken werden. Es gibt nichts, was sich besser vereint als Alkohol und Zigaretten. Daher sollte man in den ersten Wochen als Nichtraucher diese Konstellation bzw. den Genuss von Alkohol unbedingt vermeiden.

Auch eventuelle Partys oder Festlichkeiten, bei denen getrunken und geraucht wird, sind in den ersten Wochen zu vermeiden. Die Freunde werden Verständnis dafür haben, wenn man in der Anfangsphase Raucherpartys vermeidet, denn die Verlockung ist noch zu groß. Natürlich soll man sich nicht verkriechen, aber Dates zum Kaffee oder einfach zum Essen in Restaurants sind in der Entzugsphase besser. Um einer Depression vorzubeugen kannst du nach 6 Wochen des nicht Rauchens wieder langsam ins Partyleben einsteigen. Dein Körper verlangt nicht mehr nach dem Nikotin und du kannst der Versuchung besser wiederstehen.

Sollte sich die depressive Phase nach dem Rauchstopp nach 6 Wochen noch nicht eingestellt oder zumindest gebessert haben, kann man diese schlechte Phase auch mit Hilfe eines Psychologen überbrücken.

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