Rauchen aufhören

Sofort mit dem rauchen aufhören – so kannst auch Du rauchfrei werden

Bestimmt weißt Du, dass es gesundheitsschädlich ist, wenn Du brauchst. Trotzdem gibt es für Dich vielleicht Gründe, um regelmäßig zum Glimmstängel zu greifen. Bestimmt fühlst du Dich deshalb nicht als Selbstmörder, obwohl Du Dich für den schleichenden Tod entschieden hast. Du findest die Erklärungen für diese hartnäckige Sucht, immer wieder rauchen zu müssen, wenn Du eventuell überlegst, mit dem Rauchen aufzuhören.

Welche Gründe hast Du, um zu rauchen?

Vielleicht kannst Du Dich noch daran erinnern, als du zum ersten Mal einen Zug an der Zigarette gemacht hast. Eventuell ist Dir schlecht oder schwindlig geworden. Das bedeutet, dass der Geschmack auf der Zunge damals für Dich widerlich war und eventuell sogar auf der Zunge gebrannt hat. Hattest Du mit Durchfall und Hustenreiz zu kämpfen? Warum hast Du weiter geraucht?

Vielleicht versprichst Du Dir etwas davon, wenn Du Zigaretten rauchst. Kinofilme, Fernsehfilme und auch die Werbung versprechen immer wunderliche Dinge darüber, was mit Dir passiert, wenn Du zur Zigarette greifst. Bedeutet das Rauchen tatsächlich ein Abenteuer? Fühlst Du Dich dann wie ein richtiger Mann?

Vielleicht besitzt Du durch den Glimmstängel sogar eine erotische Ausstrahlung und stehst für Freiheit und Unabhängigkeit. Steht das Rauchen eventuell für Anerkennung, Selbstsicherheit und Entspannung in der Gesellschaft? Fühlst Du tatsächlich mehr Lebensfreude und zeigst damit Deinen eigenen Stil?

Obwohl die Begleiterscheinungen beim Reichen sehr unangenehm sind, erhoffst Du Dir vielleicht etwas Positives daraus. Das geschieht so lange, bis Dein Verhalten in Bezug das Rauchen zur Gewohnheit wird. Mit der Zeit gewöhnt sich nämlich der Körper an das zugeführte Nikotin. Sehr viele Situationen erfordern es, dass Du eine Zigarette in die Hand nimmst und den Stress nur dadurch bewältigen kannst.

Es dauert nicht lange, dann bist Du psychisch abhängig von der Zigarette dann folgt auch die körperliche Abhängigkeit. Dem Körper geht es richtig schlecht, wenn er nicht genügend Nikotin hat. Du fühlst Dich nur noch wohl, wenn Du genug dieses Stoffes in Dir hast.

kannst du das rauchen nicht sein lassen

Deshalb fällt Dir das Aufhören so schwer – der Rauchstopp im Fokus

Wenn Dir Dein Arzt sagt, dass Du wegen dem gesundheitlich Risiko mit dem Rauchen quittieren solltest, stellt sich für Dich kurzerhand die Welt auf den Kopf. Wenn Du ein eingefleischter Raucher bist, findest Du viele Argumente, die gegen das Rauchen aufhören sprechen.

Eventuell erzählst Du Geschichten, wie zum Beispiel, dass Dein Großvater trotz des Rauchens alt geworden ist oder Du dann gar keine Freude mehr auf der Welt empfindest.

Du hast das Gefühl, Du schaffst es nicht und Du kannst Dich weder entspannen, noch konzentrieren, wenn Du nicht zur Zigarette greifst. Vielleicht befürchtest Du sogar, dass Du dick wirst und Gewicht zulegst, wenn Du mit dem rauchen aufhörst.

Diese und noch viele weitere Argumente gehen Dir durch den Kopf, wenn Du denkst, dass Du ohne Deine Zigaretten leiden wirst.

Mit dem rauchfrei werden verbindest Du automatisch viel Leid und Elend. In Deinem Kopf spielt sich dann ein Horrorszenario ab, das ist aber nur Deine Fantasie. Der letzte Griff zur Zigarette ist für Dich eine schlimme Vorstellung.

Bedeutet rauchfrei das Ende des Genusses?

Bedeutet für Dich das Ende des Rauchens tatsächlich auch keine Freiheiten und keinen Genuss mehr? Kannst Du Dich dann wirklich nicht mehr konzentrieren oder entspannen oder einen geselligen Abend mit Freunden genießen?

Diese und noch viele weitere Vorstellungen finden Fantasien in Deinem Kopf führen dazu, dass Du Dich besonders schlecht fühlst. Das Verlangen nach der Zigarette wird umso größer.

Denkst Du vielleicht dass Du nicht genug Kraft aufbringen kannst, um es sein zu lassen? In Wirklichkeit ist es Deine zu geringe Willenskraft, die Dich daran hindert mit dem Rauchen aufzuhören. Eventuell auch die falsche Strategie.

So kannst Du Deine Willenskraft stärken, um mit dem Rauchen aufzuhören

Wenn das Gehirn einen Auftrag erteilt kommt, wird dies in Tat und Gefühle umgesetzt. Das Gehirn strebt danach, Vergnügen zu erleben und Leid zu ersparen.

  • Wenn Du wirklich aufhören willst mit dem Rauchen, dann muss musst Du Dein Gehirn neu programmieren.
  • Finde Gründe, dass Du zu Rauchen aufhörst. Finde ein alternatives Programm, das die Freude verspricht, damit es nicht mehr rauchen muss.
  • Außerdem helfen lebhafte Fantasien dabei, damit Du Dir vorstellen kannst, wie schlimm es Dir geht, wenn Du das Rauchen nicht sein lässt.
  • Lebe diese Szenarien lebendig und deutlich genug aus, damit Du richtige Sehnsucht verspürst, es sein zu lassen.
  • Vielleicht denkst Du, dass Du nicht widerstehen kannst, weil Du zu schwach bist. Hast es bereits mehrmals probiert und bist rückfällig geworden?

Dann frage Dich am besten, was es bedeutet, aufzuhören. Wie gehst Du mit Deinem Verlangen um?

Bisher hast Du eventuell nicht die richtigen Strategien für einen endgültigen Rauchstopp eingesetzt, damit Du Dein Suchtverhalten beendet.

Tipps – So kannst Du zum Nichtraucher werden

1. Tipp

Halte Dir alle Vorteile vor Augen, die sich ergeben, wenn Du mit dem Rauchen aufhörst und es zur Regeneration kommt. Dazu zählen:

  • Schöne Haut
  • leichterer Atem
  • schönere Haare
  • besseres Vorbild für die Kinder
  • stolz
  • körperliche Fitness und besserer Stoffwechsel
  • Kleidung riecht gut
  • Geschmackssinn ist besser
  • kein Raucher Husten mehr
  • keine Konflikte mehr am Arbeitsplatz

2. Tipp

Wenn Du an die Zigaretten denken möchtest oder danach greifen willst, darfst Du Dir ausmalen, welches Unheil es für Dich und Deine Umgebung bedeutet, wenn Du wieder anfängst. Diese negativen Auswirkungen darfst Du Dir lebendig vorstellen. So bekommst Du einen Horror von Nikotin. Entzugserscheinungen sind etwas normales.

3. Tipp

Beobachte Dich selbst, wenn Du gefährdet bist, in einer Situation Rauchen zu wollen. Mal Dir auch aus, dass es Dir besser geht, wenn Du nicht rauchst.

höre endlich mit dem rauchen auf

4. Tipp

Entscheide Dich dafür, die Schlusspunktmethode oder die schrittweise Methode auszuprobieren. Eine Variante davon wird Dir sicher helfen. Mit der Schlusspunktmethode kannst Du sofort aufhören. Diese Lösung ist sehr radikal. Eventuell bist Du ein Mensch, der gerne zu radikalen Lösungen greift. Dann solltest Du Dich für diese Variante entscheiden.

Wenn Du die schrittweise Methode auswählst, bist Du bereits vielleicht sogar schon erfolgreich gewesen, indem Du Deine Glimmstängel reduzierst. Die Folgen sind dann nicht ganz so krass.

5. Tipp

Es kann helfen, zu weiteren Hilfsmitteln zu greifen:

  • Einzelbehandlung
  • Gruppenbehandlung
  • Verhaltenstherapie
  • Hypnose
  • Akupunktur
  • App für das Handy

6. Tipp

Du solltest damit rechnen, dass Du immer wieder ein starkes Verlangen nach den Zigaretten hast. Wenn Du die letzte Zigarette ausgedrückt hast, dann werden die nächsten 2-5 Tage und diese Phasen der körperlichen und geistigen Veränderungen sehr intensiv sein, was Dein Verlangen betrifft. Ausschlaggebend ist natürlich, wie viel Du vorher geraucht hast.

Effekte E-Zigarette – Die Vor- und Nachteile

Bestimmt hast Du schon einmal von E Zigarette gehört. Vielleicht versuchst Du, mithilfe von Dampf und Liquiden vom Rauchen loszukommen. Der Nachteil ist allerdings, dass Du immer noch das Gefühl hast, dass Du was in die Hand nehmen musst, um Stress abzubauen. Dies könnte sich mit der Zeit als Nachteil erweisen und Du wirst wieder rückfällig.

kann die e-zigarette helfen das rauchen aufzuhören

Das Verlangen signalisiert Dir, dass der Körper das Nikotin quasi vermisst. Dies bedeutet, dass durch süchtig nach Nikotin bist. Ein Nikotinpflaster oder Nikotinkaugummi kann helfen. Somit kannst Du Deinem Körper gewollte Nikotin zuführen, ohne rauchen zu müssen. Dadurch ist ein Zigarettenkonsum also kein Muss mehr.

Sobald Du Deine körperliche Abhängigkeit als eine der Nebenwirkungen abgebaut hast, ist doch ein Verlangen spürbar. Die Ursache dafür ist die psychische Abhängigkeit, die damit einhergeht – das Sind die Symptome danach.

Du hast Dir das Rauchen antrainiert, dasselbe kannst Du auch abtrainieren. Das Verlangen wird immer mehr verschwinden, je länger Du durchhältst.

Das Rauchen solltest Du auch dann sein lassen, wenn Du bereits jahrzehntelang geraucht hast. Du kannst die positiven Auswirkungen nach dem quittieren schnell spüren, die durch die Entwöhnung Auswirkung auf Dein Herzkreislaufsystem haben.

Kurzatmigkeit und Hustenanfälle lassen mit der Zeit nach. Das Risiko, an Lungenkrebs durch das Rauchen zu erkranken sinkt erst nach zehn Jahren.

Niemand kann Dich dazu zwingen, das Rauchen sein zu lassen. Du bist ganz alleine für Deine Gesundheit und Deine Lebensqualität verantwortlich.

Oliver Sankt - Autor